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Sek. I / Sek. II

Herzfrequenzverlauf und Belastungsbereiche

Neben dem Üben der Pulsmessung geht es vor allem um das Beobachten der eigenen Herzfrequenz in Bezug auf eine steigende körperliche Belastung.

Nach dem Erfassen der relativen Ruheherzfrequenz (Soll 60 bis 80 Schläge/min für den gesunden Erwachsenen) werden Belastungssabschnitte von 3 bis 5 Minuten unter Vorgabe der Intensität (subjektive Beanspruchungsform, wie zum Beispiel "langsamer Dauerlauf") absolviert. Jeweils nach Ende des Belastungsabschnitts wird der zugehörige Belastungspuls erfasst und in der Datenerfassungstabelle notiert. Nachdem alle fünf Intesntitätsbereiche "abgelaufen" sind, erfolgt die grafische Auswertung und die Reflexion zu den Pulsbereichsempfehlungen laut Formel bzw. Faustregel.

Zum besseren Verständnis ist ein Lösungsbeispiel als PDF nebenstehend abrufbar.

Hinweise
  1. Ein Belastungsabschnitt soll nicht weniger als 3 Minuten in Ansprung nehmen, damit sich die Herz-Kreislauf-Regulation auf die Intensität einstellen kann (steadystate).

  2. Im Idealfall lassen sich zwei Wendepunkte im grafischen Verlauf des Herzfrequenzanstiegs erkennen. Diese können als grobe Schätzung für die persönlichen Schwellenherzfrequenzen (aerobe / anaerobe Schwelle) interpretiert werden.

  3. Die gemessenen Pulswerte sind in der Regel mit Messfehlern versehen (manuelle Messung) und deshalb auch entsprechend zu reflektieren.

  4. Nach der Kennzeichnung des "Fitnesspulsbereiches" kann der Schüler anhand seiner Pulskurve die für ihn anzustrebende Trainingsintensität (Laufgestaltung) auf der Abszissenachse ablesen.
Die Vorlage bietet ein Arbeitsblatt, dass die Schüler für diese Thematik sensibilisieren soll. Es ist als Stundeneinstieg (und zugleich Erwärmungsteil in Doppelstunden mit bis zu 25 Minuten Belastung) im Lernbereich "Fitness" sinnvoll einsetzbar.